Freitag, 04. April 2008

Beweislage

Von gkemme, 16:41

Die Thematik Logische Schlüsse klingt ziemlich formal und abstrakt und damit praxisfern. Wer im WWW allerdings Beiträge auf den Boards in Foren erstellt, wird sehr schnell bemerken, dass permanent Versuche stattfinden logisch zu argumentieren. Die Funktionsweise des logischen Schliessens soll an dieser Stelle einmal aufgearbeitet und auf die Kernpunkte konzentriert werden.

Das erste Beispiel wäre, die Aussage:
Wenn es regnet oder gerade geregnet hat,
dann ist die Straße nass.



Diese Aussage besteht aus den Teilaussagen:
A:=Wenn es regnet oder gerade geregnet hat
und
B:=
dann ist die Straße nass
Diese Art eines logischen Schlusses wird als

Implikation

bezeichnet und hat die folgende Wahrheitstabelle:

Aussage A Aussage B A --> B
Wahr:=w Wahr:=w Wahr:=w
Wahr:=w Falsch:=f Falsch:=f
Falsch:=f Wahr:=w Wahr:=w
Falsch:=f Falsch:=f Wahr:=w

Kann in beide Richtungen geschlossen werden:
Wenn es regnet oder geregnet hat, dann ist die Straße nass
oder
Wenn die Straße nass ist, dann regnet es oder hat geregnet,

dann wird der Junktor als
 
Äquivalenz


bezeichnet und hat die folgende Wahrheitstabelle:

Aussage A Aussage B A <--> B
Wahr:=w Wahr:=w Wahr:=w
Wahr:=w Falsch:=f Falsch:=f
Falsch:=f Wahr:=w Wahr:=f
Falsch:=f Falsch:=f Wahr:=w

Auf zwei selten beachtete aber dem Autor wichtige Gedanken soll hier hingewiesen werden:

Aufgrund menschlicher Erfahrumg muss ein Konsens bezüglich der Gültigkeit der logischen Beziehung für eine Vielzahl ähnlicher Sachverhalte vorhanden sein.

In diesem Falle muss also ohne Spitzfindigkeit anerkannt sein, dass die Straße nass wird, wenn es regnet.
Somit kann für die als wahr betrachtete Teilaussage: Es regnet
dann geschlossen werden, dass auch im vorliegendem konkreten Einzelfall der logische Schluss vorgenommen werden kann, dass die Straße nass ist.

Als zweiter Gedanke  soll genannt werden, dass  bei  den  Junktoren  Implikation und  Äquivalenz  jeweils nur  die verwendbaren wahren Aussagen herauskommen, wenn die zuerst genannte Teilaussage wahr ist.

Umgekehrt kann dies nun so ausgedrückt werden, dass eine erste wahre Teilaussage, die auf eine zweite falsche Teilaussage führt, dann auch insgesamt zu einer falschen Implikation oder Äquivalenz führt.

Allerdings führen erste falsche Teilaussagen, dann ebenfalls zu wahren Implikationen oder Äquivalenzen, so dass die Regel bei der Handhabung dieser logischen Schlüsse besagt, dass zuerst die Teilaussage, aus der logisch gefolgert werden soll, als wahr verankert werden muss.


Donnerstag, 03. April 2008

Mathematikjahr 2008

Von gkemme, 18:43

Vielleicht wird man es noch erleben, dass  man  zum  Mond  geschossen  wird,  wie es glaube ich Jules Verne vorausgesagt hat. Nachdem die Rauchverbots-Aufsicht ihr "Lunten aus, oder raus!" der Stammtisch-Runde kommandiert hatte, kommt irgendwie das Thema auf, wie nun die Entfernung zum Mond berechnet werden könne. Voila, so könnte es klappen:
F_g=gamma*m_e*m_m/R²
F_z=m_m*v²/R=m_m*(2*pi/T)²*R
Gleichsetzung:
gamma*m_e*m_m/R² = m_m*(2*pi/T)²*R
also:
R^3=gamma*m_e*m_m*T²/(m_m*4*pi²)
Gerechnet:
R^3=6,672*10^-11*5,98*10^24*2360592²/(4*pi²)
R=3,833*10^8 m

Wobei die Umlaufdauer des Mondes um die Erde:
27Tg 7h  43min  12s
betrug, was umgerechnet:
2360592 s
sind.


Neuer Hausgenosse

Von gkemme, 13:26

Fang früh morgens mit der ultimativen Science-Fiction-Story an, als ich auf dem Sperrmüll vor dem Fenster abartige Bewegung erkenne - gleich mit Camcorder raus. Das Resultat kann man hier sehen:
gkemme.beepworld.de/files/robbi.jpg
Vielleicht kann Robby noch etwas anderes als hin und her zu twisten. Wer will, kann ihn auch noch einmal voll in Motion sehen - links unter links.


Dienstag, 01. April 2008

Was einem so alles einfällt?!

Von gkemme, 21:11

Die Buchmesse in Leipzig liegt hinter mir, die Anregungen zu neuen Science-Fiction-Storys bleiben. Wer nun denkt, dass nun die Fantasie mit dem Raumschiff "Enterprise" durch ferne Welten reist, hat sich getäuscht, da ich ein ziemlicher Technik-Freak bin, der sehr detailverliebt erst recherchiert, bevor er fabuliert.
Langer Rede kurzer Sinn, es geht um den einfachen Stromkreis, d.h. Batterie mit Plus- und Minuspol, zwei einadrigen Leitungen und einer Glühbirne.
Schaltet man diese Anordnung ein, so wäre die Behauptung, dass 3x die Lichtgeschwindigkeit vorkommt:
Einmal geht ein Impuls mit Lichtgeschwindigkeit vom Minuspol aus, gleichzeitig einer vom Pluspol und zwischen diesen beiden sich sehr flink bewegenden Impulsen rast auch das elektrische Feld mit Lichtgeschwindigkeit.
Jetzt muss nur noch eine Geschichte gefunden werden, die diese Erkenntnis benutzt.


Donnerstag, 20. März 2008

Sturmböen aus nordwestlicher Richtung

Von gkemme, 21:34

kräftige Regenschauer mit Hagel oder Graupeln vermischt und vereinzelte Gewitter. Gut lachen hat, wer da Zuhause am Kamin Krimi schmökernd die Beine hochlegt und ausspannt. Es muss Arbeiter des Bleistiftes gegeben haben, damit Schmöker-Stoff reichlich in Reserve ist. Alle die mit dieser Materie zu tun haben, hatten ihr BigMeeting in Leipzig. Die Buchmesse tagte dort in der sächsischen Hauptstadt vom 13. - 16. März 2008 in den riesigen neuen Messehallen und zwischen all den Fantasy Gestalten von Köhler Lieschen bis Prinz Eisenherz - Wo kam diese ganze Bande eigentlich her? - wieselte ein ziemlich geistesabwesender Hanseat und informierte sich über die neueste Psychiatrie-Literatur von Depri über Schizo bis Borderline um danach all den interessanten kleinen SciFi-Verlagen auch noch einmal seinen Besuch abzustatten. Null Problem aber doch irgendwie lästig der Geldbeutel war ratzekahl geleert und alles, was für Getränk, Eintritt und Food aufgebracht werden musste, konnte nur mühsam per Schnorren erworben werden - Autoren nagen am Hungertuch. Trotzdem Leipzig irgendwie halb und halb: Toll restaurierte Altbauhäuser - die hätten in Hamburg alle die Abrissbirne gesehen - mit einem Ambiente, das zur WG-Gründung einlädt. Daneben dann denkmalgeschützte Altbauruinen - werden wohl alle noch von der Treuhand verwaltet. Nun gut und schlecht die tollste Buchmesse und das interessanteste Leipzig geht irgendwann zu Ende und der Hanseat G.K. wollte wieder an die Elbe - elbabwärts natürlich. Wie? Per Drahtesel selbstverständlich und was hin noch der tolle Rückenwind war, entpuppte sich rück als arger Gegenwind. Nasser Schwamm drüber, bin wieder in HH und versuche meinen ausgemergelten Radfahrbody wieder per Fresswelle zu mästen. Ostern hoffe ich auf irgendwelche Suchparties, wo ich den Kindern helfen kann *schmatz*. 


Freitag, 08. Februar 2008

ZWISCHENHOCH

Von gkemme, 17:45

Nach Dauerregen endlich ein Hauch von Frühling:
Fast hastig werden die Reifen aufgepumpt, Öl auf die Kette und ab. Alle Standschäden aus dem eigenen Body geradelt und dann endlich Naturlandschaft. Vielleicht küsst mich noch die Muse und der Kopf kriegt einige Frühlingsverse zustande - so mit Jamben und Trochäus.


Freitag, 01. Februar 2008

Von n nach n+1

Von gkemme, 18:02

Die realexistierende Situation ist das n, welche in eine bessere n+1-Zukunft geändert wird. Eine - abgelehnte - Alternative wäre das Scheitern an hochgehaltenen Idealen, um dann in eine ausschließlich satirisch-zynische Grundhaltung zu verfallen.
Selbst ziemlich belanglose Handlungen, wie der Besuch von Info-Veranstaltungen der Parteien, erfordern viel Durchsetzungsvermögen - Demokratie hat ihre Leichtgängigkeit völlig verloren und erfordert existenziellen Einsatz vom Bürger.


Freitag, 04. Januar 2008

Winterwahlkampf

Von gkemme, 16:20

In den Bundesländern Niedersachsen und Hessen finden die Landtagswahlen im Januar statt und in der Freien und Hansestadt Hamburg im Februar. Wer da an die Macht will, muss aus der gemütlichen Ecke hervorkommen und den Stand aufbauen, Pamphlete mit dem Grundsatzprogramm verteilen und in Versammlungen und Parteitagen Rede und Antwort stehen.
Das dicke Ende kommt für den Bürger nach der Wahl - das läuft ganz schamlos, wenn das Rauchverbot erst ab März gelten soll, wenn alle brav ihre Stimme an die etablierten Parteien abgeliefert haben.
Es gibt so viele Selbstverständlichkeiten von Verboten, Untersagungen und Nein-Sagungen:
Rauchen nicht drinnen
Saufen nicht draußen
Kein Messer, kein Revolver
Keine Handy-Freischaltung
Keine Arbeit
Kein Girokonto

Wie die etablierten Parteien darauf kommen können, dass sie gewählt werden, ist mir rätselhaft.

Wissenschaftspolitik findet nicht mehr statt:
Zwanzig Experimente doch keine Möglichkeit mal etwas zu untersuchen.


Donnerstag, 06. Dezember 2007

Tausend Augen

Von gkemme, 21:50

Es gibt ein neues Hobby. Wer früher gerne aus dem Fenster sah, um das Leben auf der Strasse zu beobachten, kann heutzutage die rund um den Globus verteilten WebCams ansehen.
hamburgcam.axiscam.net:8080/view/index.shtml
Da gibt es die nette Studentin aus Moskau, die in ihrer Studienecke eine Kamera installiert hat. Bin auch schon dabei mir eine Kappe mit Ausleger zu konstruieren, so dass ein Online-WebCam meinen realen Body bei all den wichtigen Beschäftigungen knipsen kann. Was lag sonst an, Aufrüstung für die Hochgeschwindigkeits-Telekommunikation, was nun nach einigen Fehlern der Art So-dumm-kann-man garnicht-denken nun abgeschlossen ist.


Montag, 05. November 2007

Alles, was mit ZU anfängt,

Von gkemme, 20:07

ist Mist. Wenn man in einer Stadt von allen Seiten gegrüsst wird, sollte man mal wieder auf Reisen gehen, man war ZUlange in Dingsda. Was boomt im eigenen Leben ist das Medium Internet, wobei es mir eigentlich um Inhalte und weniger ums Zappen und Surfen geht. Die Naturwissenschaften liegen in der eigenen Aufmerksamkeit vorn, die Literaturproduktion zeigt Nachholbedarf. Irgendwann, Anfang des nächsten Jahres stehen die Wahlen zu Bürgerschaft bzw. Landtag an und die Aktionen laufen mehr über die Außenflügel als durch die Mitte. Es gibt viel Unverständnis, wenn ich einen ganzen Tag rechne. Aber versprochen, es wird auch wieder eine Story veröffentlicht.


Mittwoch, 05. September 2007

Vom Winde verweht

Von gkemme, 16:53

Der Behördentag war negativ. Die Sozialschienen ragen verrostet in den Himmel sind mit Unkraut zugewuchert, an einen bezahlten Job nicht zu denken. Wanderarbeiter, Heimatlose - einer davon der Autor. Die Heimatstadt Hamburg lässt nur noch Sammler von Pfandflaschen zu - ansonsten nur noch Arroganz: "Bitte unterschreiben Sie hier ihre Entmündigung" Was soll's, irgendwo finden sich immer ein paar nette Leute, die auch alle Brücken abbrechen mussten.


Montag, 03. September 2007

TITANIC-FUNKER

Von gkemme, 21:05

Der September ist da, das Leben von Luft und Liebe gehört dem Sommer mit Strand Sonne und Wellen an. Harte Realität: Behördentag. Bezahlte Arbeit gibt es immer nur für die anderen vom globalen Arbeitsmarkt als Fachkraft nach Hamburg geholte. Abstieg ins Randgruppendasein - nun mir passiert. Klar - ein Fall für das soziale Netz - hätte man in vorHartz-Zeiten diagnostiziert - denkste mein Lieber heisst das heutzutage: Vor der Kasse wartet die Arbeitsvermittlerin mit der Eingliederungsvereinbarung
Da heisst es dann:
G.K. verpflichtet sich, einen Aufenthalt außerhalb des zeit- und ortsnahen Bereiches vorher mit dem persönlichen Ansprechpartner abzustimmen.
Nun ist dieser Autor also wegen 347,-€ gebrochener Sklave der ARGE - nix vereinigtes Europa und so, sondern "Wenn Sie von der rechten Seite der Mönckebergstraße auf die rechte wechseln wollen, bitten wir darum, dass sie eine Genehmigung einholen."
Jetzt hat man an der ARGE eine Vorprüfung, dann einen Sachbearbeiter, der reicht einen weiter an die Arbeitsberaterin und die reicht den Bittsteller und Untertanen dann weiter an einen privaten Bildungsträger zwecks Coaching. "Ne", sag' ich, "das läuft nicht, für den Abkauf der freien Ortswahl muss ein anständiges Gehalt gezahlt werden und für den Verlust der Seele kommen noch einige Taler oben drauf." Gedanke und Realtität: Freudestrahlend wird die Zahlung der Leistung offeriert, doch vor der Kasse wartet sie mit der Eingliederungsvereinbarung
Bisher immer abgelehnt - nun hab' ich sie doch unterschrieben - ein am Ort fixiertes ALGII-Subjekt.


Donnerstag, 03. Mai 2007

Heisse Lese-Tage

Von gkemme, 21:28

Selten aber regelmässig kommen Short-Stories von mir auf den Markt. Diesmal war es Projektforschung bei Professor Schnakenfeld. Geht um die Ehre nichtbiologischer Existenzen - ziemlich klar. Da es meistens aber SciFi wird, hatte ich etwas über den leeren Space recherchiert. Wäre toll, wenn man dafür bezahlt würde, was man (gerne) macht, nix da. Mühsamster Brotverdienst (Selbststreichler) und dann wieder geistige Arbeit.


Donnerstag, 08. März 2007

Aufwärts froh den Blick gewandt

Von gkemme, 00:28

... ins Jahr 2007. Sollte eigentlich Rentner werden - hätte dann mehr Zeit für den Blogg - aber bin weiter arbeitsfähig. Gibt neue Storys und Texte von mir und Geld verdienen muß ich auch noch.  


Donnerstag, 28. September 2006

Alle Monat wieder

Von gkemme, 12:23

WIRD DAS RAD GEKLAUT! Wer mein Fahrrad geklaut hat, darf wissen, dass ich ihn hasse - jetzt habe ich es ihm retour gegeben *räch*


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